Österreichischer Club für Leonberger Hunde

Official Web site: www.leonberger-oeclh.at

Club Contacts:

Obfrau: Michaela Wolf
A-2531 GAADEN
Böhnelstr. 11
Phone
+43 (0) 2237/7248 & 0664/4430288
E-mail: michaela.wolf@utanet.at
Obfrau Stellvertreter Peter K. Cejnek
A1090 Wien
Schlickgasse 6
Phone:
++43 (0) 664 911 91 71
E-mail: Leonberger.Agenda@gmx.at

Number of club members (1-1-2016) 125.

Specialist breed judges:

CEJNEK Peter K.
Schlickgasse 6/1/5
1090 Wien
Tel.: +43 (0) 664 911 91 71
E-Mail: Leonberber.Agenda@gmx.at

EISNER Uschi
Stöcklhubsiedlung 34
5600 Sankt Johann im Pongau
+43 (0) 6412 7983
E-Mail: u.eisner@aon.at

FESSL Sissy
Stubach 120
5723 Uttendorf
Tel.: +43 (0) 664 443 03 36
E-Mail: sissy.fessl@A1.net

WALKER Thomas
Horngach 21A
6352 Ellmau
Tel.: +43 (0) 664 214 07 04
E-Mail: thomas.walker@walk-on.co.at

 Zucht des Leonbergers in Österreich

Die Tradition der Leonberger Zucht in unserem Lande reicht zurück bis in die k. & k. Monarchie und erlebte damals in den "Kronländern" eine Hochblüte mit hervorragenden Vertretern dieser Rasse.
In Österreich brachten nur wenige Liebhaber ihre "Leos" über die furchtbaren Jahre des Zweiten Weltkriegs hinweg: Die ersten bekannten Leonberger Würfe nach den Kriegswirren fielen alle in Wien 1949 in der Zuchtstätte "von Lukatan", 1952 in der Zuchtstätte "vom Alsrücken" und 1957 in der Zuchtstätte "von der Niederhaid"). Die "Österreicherin" "Alma von der Niederhaid" (ÖHZB L 55) wurde in der Zuchtstätte "Chateau de Reveillon" zu einer wichtigen Vorfahrin der heute starken französischen Zucht: Sie ist zusammen mit ihrem Zuchtpartner "Xeres d' Armillaire" in den Abstammungsnachweisen vieler Spitzentiere aus französischer Zucht zu finden.

Außer diesen drei Würfen gab es mehr als dreißig Jahre nach Kriegsende keine züchterischen Aktivitäten, und Leonberger waren in Österreich kaum zu sehen und weithin als Rasse unbekannt.

Einige wenige österreichische "Leonberger Leute" entschlossen sich schließlich, eine Organisation zu schaffen, um diese kynologisch vernachlässigte Hunderasse zu fördern.Sie gründeten im Herbst 1978 in Maria Plain bei Salzburg den "Österreichischen Club für Leonberger Hunde" (ÖCLH) und fanden durch Anerkennung als Verbandskörperschaft des Österreichischen Kynologenverbands eine wichtige Unterstützung.

Von Beginn an trachteten die Zuchtleitung des Clubs und die österreichischen Amateurzüchter sich in der Zucht des österreichischen Leonberger Hundes nach langfristigen genetischen Aspekten aufeinander abzustimmen, um einen zwar verhältnismäßig kleinen, aber hochwertigen und gesunden Zuchtbestand zu erreichen (züchterische Schwerpunkte: Vitalität, Größe, Kopftyp, Körper-Gliedmaßen-Proportionen, Bewegung); das Leonberger typische Wesen war und ist auch heute in unseren Zuchten selbstverständlich gegeben. Unterstützt wurden diese Bemühungen durch die praktischen Ratschläge des damaligen Rektors der Vet. Med. Universität und Vorstands des Instituts für Tierzucht und Genetik Univ.prof. Dr. Walter Schleger (+).


Begonnen wurde mit dem Einsatz von Rüden mit erprobtem Zuchtwert aus "Chateau de Reveillon" und verwandten Zuchten auf - teilweise erst im jugendlichen Alter - importierten Hündinnen aus alt bewährten deutschen Zuchtstätten.
Auf Initiative unserer damaligen Präsidentin Elisabeth Baronin Handel (Zuchtstätte "vom Schloss Almegg") kooperierten unsere Züchter erfolgreich auch mit Jungzüchtern aus der Schweiz ( Zuchtstätten "vom Weidstöckli" und "Villa Hebtifest") und Ungarn ("Kiserdei").

Auch unsere heutigen Züchter arbeiten in diesem Sinne zusammen und wir befinden uns auf dem richtigen Weg, unter Berücksichtigung dieser alten "Zuchtwurzeln" und unter tunlicher Vermeidung des allgemeinen "Mainstreams" der Verwendung von "Popular Sires" eigenständigen gesunden ("Vitalität") Genpools zu kultivieren.

Derzeit umfasst die österreichische Leonberger Population geschätzte vierhundert Leos.

Schon vor Clubgründung engagierten sich Vertreter der österreichischen "Leonberger Leute" im Jahre 1975 bei der Gründung der "Europäischen Union für Leonberger Hunde" in Leonberg auf Initiative des Deutschen Clubs für Leonberger Hunde (DCLH).

Aus dieser mehr oder weniger losen Gemeinschaft konstituierte sich in 2004 die "Internationale Union für Leonberger Hunde" (IULH), die derzeit zwanzig Leonberger Clubs - von Nordamerika über Europa und Russland bis New Zealand - mit etwa zehntausend Mitgliedern umfasst mit dem Ziel, weltweit die Zucht des Leonberger Hundes durch länderübergreifende Aktivitäten zu harmonisieren. Österreich ist im fünfköpfigen Vorstand der IULH vertreten.

 


Two faces of Picasso“
painted by the austrian artist Rene Marcel Riviere, 2009,
www.rene-marcel-riviere.com