Protokoll der jährlichen Delegiertenversammlung der Internationalen Union für Leonberger Hunde am 29. September 2012

Anlagen:
Bericht des Präsidenten   LPN1 report Minnesota   LPN1 Bericht Bern  LPN1 Antworten Bern

 

Ort: Leonberg. Amber Hotel.

Zeit: 29. September 2012, 10.00-18.00 Uhr
 

Anwesenheit: Vertreten sind die Mitgliedsvereine aus:

Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Niederlande, Neuseeland, Norwegen, Österreich, Russland, Schweden, Schweiz, Slowakei, Spanien, Tschechien und den USA.

Entschuldigt haben sich: Die Mitgliedsvereine aus Kanada, Italien, und Irland.
 

Der Vorstand der I.L.U. war vollzählig anwesend.

Versammlungsleiter: Willi Güllix, Präsident der I.L.U.

Protokollführer: Hein Sibrijns, Sekretär der I.L.U.
 

Tagesordnung:

01.         Begrüßung / Feststellung der Beschlussfähigkeit / Genehmigung der Tagesordnung/ Genehmigung des Protokolls 2011

02.         Wahl der Protokollführung, Wahl der Wahlkommission

03.         Berichte

                               a. des Präsidenten / was wurde erreicht, woran muss zukünftig gearbeitet werden

                               b. des Schatzmeisters

                               c. des Sekretärs

                               d. der Kassenprüfer

04.         Diskussion der Berichte und Entlastung des Vorstandes

05.         Neuwahl des Vorstandes

06.         Neuwahl der Kassenprüfer

07.         Haushalt 2013, Mitgliedsbeiträge 2013

08.         Neues aus den Mitgliedsländern (Berichte aus den Mitgliedsländern)

09.         Zuchtprobleme in der Union

10.         Verschiedenes

11.         Schlusswort
 

01. Begrüßung:

Der Präsident, Willi Güllix,  eröffnete die Sitzung um 10.10 Uhr und begrüßte die Anwesenden.

Die am 5. September 2012 verstorbene Präsidentin der Leonberger Health Foundation Waltraud Zieher wurde mit einer Gedenkminute geehrt.

Es wurde festgestellt, dass die Generalversammlung frist- und formgerecht einberufen wurde. Es wurden im Voraus keine frist- und formgerechten Anträge auf Erweiterung der Tagesordnungspunkte gestellt.

Über Email empfangene Beiträge, die die Mitgliedsklubs stellten, würden unter Punkt 10  „Verschiedenes“ der Tagesordnung diskutiert.
Es wurde später festgestellt, dass ein Brief von der norwegischen Leonberger Club über Wahlvorschlag fehlte, sehe unter Punkt Wahlen.

Der Präsident fragte, ob gegen die Tagesordnung oder gegen die Reihenfolge der Tagesordnungspunkte Einwände bestehen. Finnland(Kaj Lindstedt) fragte nach, welche Beiträge der Mitgliedsklubs unter dem Punkt „Verschiedenes“ diskutiert würden.

Der Präsident antwortete, dass es sich um Beiträge des italienischen,  des französischen, des amerikanischen und des russischen Klubs handele.

Der Präsident fragte, ob jemand die Verlesung des Sitzungsprotokolls 2011 verlange.

Dies wurde verneint und damit wurde das Protokoll genehmigt.
 

02. Wahl der Protokollführung, Wahl der Wahlkommission.

Hein Sibrijns wurde vom Vorstand vorgeschlagen und einstimmig als Protokollführer gewählt.

Thomas Walker wurde vom Vorstand als Wahlleiter vorgeschlagen und einstimmig gewählt.

Die Versammlung schlug als Wahlhelferinnen Wilma Kroon und Säde Crivelli vor, die beide einstimmig gewählt wurden.
 

03. Berichte

a. des Präsidenten Willi Güllix:

Der sehr ausführliche Bericht des Präsidenten wurde in deutsch, englisch und französisch verlesen, (er befindet sich in der Anlage).
 

b. des Schatzmeisters Peter Cejnek:

Die Jahresrechnung und die Bilanz wurden während der Versammlung verteilt.

UK hatte den Beitrag für 2011 noch nicht bezahlt, sie werden es heute tun.

Die gesamte Mitgliederzahl der Mitgliedsklubs beträgt 9710.

Saldo zum 31.12.2011: 6462,34 €. Zum Ende dieses Jahres wird der verfügbare Geldbetrag 7000 € betragen.

Das reicht für die Durchführung eines Richterseminars im kommenden Jahr.
 

c. des Sekretärs Hein Sibrijns:

Die Homepage der Union hat 3000 Besucher pro Monat, die zusammen 280.000 Hits pro Monat generieren. Die Seiten werden regelmäßig aktualisiert. Die Delegierten wurden gebeten, die Seite ihres Klubs zu überarbeiten und eine Aktualisierung zu übersenden.

Von den 2612 PN1-Tests aus Bern sind 1480 auf der PN1-Liste der Union registriert.

Von den über 1200 Tests aus Minnesota sind nur 174 bei der Union registriert.
 

d. Bericht der Kassenprüfer:

Säde Crivelli (CH) und José-Maria Itturalde  Perez de Arenaza  (E) haben die Prüfung der Buchführung des vergangenen Vereinsjahres zum 31.12.2011 abgeschlossen, sowie die Buchungen des laufenden Jahres 2012 geprüft.

Die Prüfung ergab eine Übereinstimmung der Belege mit der sauber und ordnungsgemäß geführten Buchhaltung, wofür dem Kassier Peter Cejnek sehr herzlich gedankt wurde.

Die Kassenprüfer beantragten die Genehmigung der Jahresrechnung und Erteilung der Entlastung von Vorstand und Kassier. Diese wurde ohne Diskussion einstimmig erteilt.

 

04. Diskussion der Berichte und Entlastung des Vorstandes:

Es gab keine Wortmeldungen für eine Diskussion. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet.
 

05. Neuwahl des Vorstandes:

Der Delegierte der Tschechischen Republik (Milan Pavlovsky)  merkte an, dass es wohl sinnvoller sei, das komplette Wahlprozedere 10 Tage vor der Versammlung an die Mitglieder zu senden.

Norwegen hatte über Email einen Kandidaten für das Amt des Vizepräsidenten vorgeschlagen.

Der vom norwegischen Klub abgeschickte Brief mit dem Vorschlag und der Einverständniserklärung des Nominierten, ist beim Präsidenten der Union nicht eingetroffen.
Aber der Sekretär der Union hat im Auftrag vom Präsidenten  in einer E-Mail  vom 11. September 2012, 18,56 Uhr der Empfang der Kandidatur bestätigt.

In dieser E-Mail  an den norwegischen Verein wurde gebeten, wissen  zu lassen, für welches Amt Mr. Andersen vorgeschlagen wurde.
Weil bei der Einladung für die Versammlung vermerkt war, dass Vorschläge für Kandidaten „schriftlich auf dem Postweg  an den Präsidenten“ geschickt werden müssten, erklärte der Präsident  die vorgeschlagene Kandidatur für nicht formgerecht, weil er eine E-Mail erhalten hatte, aber der Brief war nicht eingegangen.
Der Präsident  sagte, dass nach deutschem Recht Kandidaturen nicht über Email angemeldet werden könnten.

Aus der Einladung war nicht klar, dass man eine Kandidatur für ein bestimmtes Amt und nicht „für den Vorstand“ anmelden musste. Nach der Satzung kann der Vorstand nicht erweitert werden, er besteht aus einem Präsidenten, einem Vize-Präsidenten, einem Schatzmeister und einem Schriftführer. Der Beisitzer des DCLH wird vom DCLH benannt.

Der Delegierte der USA (Beth O‘Connor) merkt an, dass man beschließen könne, dass im nächsten Jahr die Delegiertenversammlung über eine klare, von allen unterstützte, nicht missverstehende Wahlprozedur, abstimmen solle.

Der Präsident sagte, dass dies schon 2008 und 2009 diskutiert wurde. Die Versammlung 2009 hatte festgestellt:

"Paragraph "Wahlen" als Teil der Satzung.

Der Vorstand hat sich beraten. Wenn in der Zukunft die Wahlen besser in der Tagesordnung angekündigt werden und in mehrere Punkte aufgeteilt werden, sowie in der Einladung schon deutlich vermerkt wird, wer wiedergewählt werden kann und wie Kandidaten aufgestellt werden können, braucht die Satzung nicht geändert zu werden.

Die Versammlung stimmt dem zu“.

Auf Grund dieses Beschlusses hat der Präsident die Wahl nach deutschem Recht organisiert und bei der Einladung auch dementsprechend das Prozedere für die Kandidatenvorschläge formuliert.

Es wurde daraufhin festgestellt, dass der Beschluss einer Versammlung durch einen neuen Beschluss einer folgenden Versammlung ersetzt werden könne.

Der Vorstand hat in seiner Sitzung lange über die Kandidatur des norwegischen Kandidaten diskutiert und schlägt vor, die heutige Versammlung über die Gültigkeit der Kandidatur abstimmen zu lassen, da die Nominierung nicht formgerecht per Post, sondern per email beim Präsidenten eingetroffen ist. Des Weiteren fehlte die geforderte schriftliche Einverständniserklärung des Nominierten für das des Vizepräsidenten zu kandidieren (siehe Einladung).

 Der Antrag des Vorstandes, die Kandidatur zu akzeptieren, wird mit 16 Ja- und 1 Neinstimme angenommen. Damit ist Herr Per Kristian Andersen Kandidat für das Amt des Vize-Präsidenten.

Die Leitung der Versammlung wurde vom Wahlleiter Thomas Walker übernommen. 

Es wurde geheim mit Stimmzetteln gewählt. Es waren 17 Stimmberechtigten anwesend. Das Ergebnis der Wahlen war:

Präsident: Kandidat Herr Willi Güllix, 13 Ja, 1 Nein, 3 Enthaltungen.

Vize-Präsident: Kandidatin Frau Anita Treichler 8 Ja, Kandidat Herr Per Kristian Andersen 9 Ja.

Schatzmeister: Kandidat Herr Peter Cejnek, 15 Ja, 2 Enthaltungen.

Schriftführer: Kandidat Herr Hein Sibrijns, 13 Ja, 2 Nein, 2 Enthaltungen.

Der neue Vorstand besteht deshalb aus Willi Güllix, Per Kristian Andersen, Peter Cejnek und Hein Sibrijns.

Der Präsident und der Delegierte von Österreich (Michaela Wolf)  bedankten sich bei Anita Treichler für ihre hervorragend geleistete Arbeit.

Der Delegierte Frankreich bemerkte, dass das Wahlprozedere und die Art der Wahlvorschläge und die Vorstellung der Kandidaten nicht richtig sei. Der Präsident erwiderte, das Deutsche Vereinsrecht lasse nichts anderes zu.
 

06. Neuwahl der Kassenprüfer.

Säde Crivelli (CH) und José-Maria Itturalde Perez d‘Arenaza  (E) werden mit 16 Ja-Stimmen und 1 Enthaltung wiedergewählt.

Herr Andersen dankt den Delegierten für das Vertrauen und fühlt sich sehr geehrt durch die Wahl.

Das Wahlprozedere müsse in Zukunft verbessert werden.

Er werde sich nach Kräften für das Wohl der Hunde und der Union einsetzen.
 

07 Haushalt  2013, Mitgliedsbeiträge 2013:

Die finanzielle Lage ist gut.

Der Mitgliedsbeitrag wird einstimmig beim Grundbetrag von 50,00 € zuzüglich 0,20 € pro Clubmitglied belassen.
 

08 Berichte aus den Mitgliedsländern:

Verschiedene Clubs hatten ihren Bericht am Anfang der Versammlung schriftlich in Englisch verteilt.

 

Der österreichische Club präsentiert Thomas Walker und Sissy Fessl als neue Österreichische Spezialrichter.

Im Jahr 2012 fand die Clubschau im Zusammenhang mit der FCI Weltsieger-Ausstellung in Salzburg statt. Die Meldezahl übertraf mit 132 Hunden die Meldezahl der WDS (119).

Im nächsten Jahr findet die Clubschau in Verbindung mit der IHA Salzburg am 27.4.2013 statt.

Der Entscheid zugunsten dieses Termins anstatt einer Kombination mit der WDS 2013 in Budapest, wurde erst am 28.9. getroffen, weshalb noch keine Einladungen ausgeteilt wurden.

Derzeit gibt es im österreichischen Zuchtaufkommen keine nennenswerten Probleme in der Zucht.

 

Der schwedische Club hat 932 Mitglieder.

Ungefähr 50 Züchter sind aktiv. Es werden Züchtertreffen im ganzen Land organisiert, damit hoffentlich Züchter miteinander reden und ehrlich Informationen austauschen.

Mittels dieser Treffen kann die spezifische Rassezuchtstrategie aktualisiert werden, was vor dem 1.1.2014 geschehen soll.

Mit der neuen Strategie werden die Züchter neue Zuchtziele für die nächsten 5-Jahre haben.

Diese Ziele müssen  zusammen beschlossen werden, damit  jeder diese Ziele akzeptieren kann und in die Praxis umsetzen kann.

Der Klub hat auch ein Gesundheitsseminar für Züchter abgehalten und arbeitet jetzt daran, die Informationen mittels Ausbildung  an jeden weiterzugeben. Hoffentlich wird der Rasse dadurch gesünder.

Der Klub nimmt an einer wissenschaftlichen Forschung über Krebs teil. Emma Ivarsson an der Uni Uppsala ist die Verantwortliche für das Projekt.

Es wurde gefragt, ob Interessiere an Blutproben aus Europa bestehe.

Der Klub wird Frau Ivarsson fragen und wenn sie gerne Blutproben hätte, wird die Information über das Vorgehen und die Adresse auf der Homepage der Union veröffentlicht.

2013 wird das Jahr sein, in dem der Klub sich mit den Züchtern beschäftigen wird. Es sind die Züchter, die die Rasse machen. Es sind mehrere Lesungen und Ausbildungstagungen geplant.

Der Klub hofft, dass die angefangene Arbeit jahrelang Resultate bringen wird.
 

Der russische Club organisiert mehrere  regionale  Clubschauen, es gehen mehr russische Hunde auf Ausstellungen in Europa und die Züchter arbeiten auf einer professionellen Ebene.
 

Der finnische Club hat seinen ersten Wasserarbeits-Champion. Im Moment sind ungefähr 25 Teams im Training und es scheint, dass die Resultate mit Leonbergern im Durchschnitt besser sind als  die Resultate der traditionellen Wasserarbeits-Rasse. Vielleicht, weil die Leonberger vorher einen Test absolvieren müssen.

Man hat dieses Jahr auch den zweiten Fährtenhund fertig.

Der Club bezahlt den DLA haplotypes Test für 50 Hunde. Das Ziel des Haplotypesscreening ist, unseren Züchtern noch ein Instrument zu bieten, womit sie eine maximale Variation im DLA Bereich sicherstellen können. Dadurch hofft man, die Resistenz gegen Autoimmunkrankheiten zu verbessern.
 

Der norwegische Klub hat fünf Clubschauen veranstaltet. Der Leonberger Klub organsiert jährlich eine Ausstellungen für alle Rassen, das bringt guten Gewinn für den Klub.

Es wurde ein Wassertraining/Wettbewerb im Süden Norwegens im Sommer 2012 veranstaltet, es nahmen 8 Teams teil, alle bekamen den SoR Preis.

Später im Sommer nahmen 3 Leonberger an einem Wasserwettbewerb 1. Grad teil,  sie holten den 1., 2. und 3. Platz. Ein Leonberger erreichte den Elite Grad.

Der NLBK ist mit dem SLBK übereingekommen, eine gemeinsame Clubschau auf der Grenze Norwegen/Schweden zu organisieren.

2011 wurden 10 Würfe gezüchtet mit insgesamt 33 Rüden und 32 Hündinnen. Es wurden 8 Hunde importiert.

Der Klub hat ungefähr 365 Mitglieder.

Der finanzelle Status ist dank der Organisation von Ausstellungen sehr gut. Das ermöglicht das Organisieren von Ausbildungen usw. für die Mitglieder.

Es sind 62 PN1 Testresultate registriert, es sind mehr Hunde getestet, aber nicht jeder schickt das Resultat an den Zuchtausschuss. Man hat ein Problem mit der Identifizierung der getesteten Hunde:

6 Hunde D/N, 27 Resultate ohne Zuchtbuchnummer, 1 ohne Chipnummer, 2 ohne Namen und Zuchtbuchnummer, 2 ohne Namen aber mit Zuchtbuchnummer.

Der Klub bezahlt weiterhin die Kosten der Blutabnahmen.
 

Im dänischen Club wird Wasserarbeit auf Neufundländer-Level betrieben.

Der Dänische Kennel Club hatte alle Zuchtordnungen eingestellt, aber der Leonberger Klub ist dabei über eine Zuchtordnung zu verhandeln.

Nach einer Umfrage sterben 22% der Hunde an einer Form von Krebs.

Weil immer mehr Leonberger ohne Papiere gezüchtet werden, regt der Klub an, nachzufragen, ob der Leonberger Hund nicht als Trademark registriert werden kann.
 

Der Leonberger Club of Great Britain hatte ein sehr produktives Jahr, mit der 10. Championship Clubschau im November 2011  und einer offenen Clubschau im März 2012.

Eine Anzahl Arbeitsgruppen kommt regelmäßig zusammen für Zugtests und Wasserarbeitstests.

Diese Veranstaltungen werden gut besucht, die Mitglieder arbeiten gerne mit ihren Hunden, die Hunde lieben die Arbeit.

Es wurde ein Anzahl „Fun Events“ organisiert, der Geldgewinn aus diesen Events ging an die Welfare und Gesundheitsfonds.

Eine kleine Gruppe Hunde nahm an der österreichischen Clubschau und der Weltsieger-zuchtschau teil. Dem österreichischen Klub wird für seine Hilfe und Gastfreundlichkeit gedankt.

Das Gesundheitsseminar konzentrierte sich dieses Jahr auf Augenkrankheiten, Es gab einige Fälle von Glaucoma und Goniodysgenesis bei Leonbergern.

Es wurde Anfang dieses Monats ein Richterseminar gehalten, um die Entwicklung von neuen Richtern der Rasse zu fördern. Man hat jetzt 71 Spezialrichter, von denen 7 in Europa wohnen.

Der Klub hat 500 Mitglieder. 2011 wurden 358 Welpen registriert, im ersten Halbjahr 2012 wurden 165 Leonberger registriert. Es wurden 4 exportiert, 2 nach Frankreich, 1 nach Finnland und 1 nach Japan.

Von 2002 bis 2011 wurden 3716 Welpen registriert, was bei einer mittleren Lebenszeit von 9 Jahren eine Population von ungefähr 3348 Leonbergern ergibt.

Seit 1.1.2012 ist es einfacher, einen Welpen zu importieren. In Mai dieses Jahres waren schon 21 Welpen importiert. Dies kann nur gut für die Rasse sein, weil es den Genpool erweitert.

Hunde aus Europa können jetzt auch einfacher für eine Ausstellung nach England reisen.
 

Der französische Klub lädt ganz herzlich zur Clubschau in Cluny ein, es werden 300-400 Meldungen erwartet.

Es gibt jetzt viele Ersteintragungen im Zuchtbuch.

Viele Züchter testen ihre Hunde nicht auf PN1, weil man die Blutproben ins Ausland schicken muss.

Es wird bevorzugt, dass mit Hunden mit Niveau 4 gezüchtet wird.

Die regionalen Clubschauen werden mit 50-80 Meldungen gut besucht, man sieht dort regelmäßig vorzügliche Hunde, die man sonst nicht sieht und die besser sind als manche internationalen Champions.

Der Klub feiert sein 50 jähriges Jubiläum mit der Clubschau im Oktober 2013 in Cluny.

Man erwartet viele ausländische Meldungen. Es wird einstimmig beschlossen, die Union Awards zu vergeben. Der Klub kann auch das Deutsche CAC-Klub beantragen.

Es wird ein Arbeitshundeausschuss gebildet, die Arbeit mit Hunden ist sehr wichtig, die Leonberger machen es gut.

Es wurden viele Hunde importiert, der Klub arbeitet daran, doch den „französischen Typ“ zu behalten.
 

Der Leonberger Club of America hat 1200 Mitglieder.

Die Leonberger Health Foundation unterstützt mehrere Gesundheitsforschungen.

Mary-Anne Rugeiro-Smithund Agi Hejja wurden als AKC Spezialrichter ausgebildet.

 

Der deutsche Club hat ein erfolgreiches Jahr vorzuweisen.

Es gibt 2500 Mitglieder in 12 erfolgreich arbeitenden Landesgruppen. Es werden 30 Spezialzuchtschauen und 10 Landesgruppenschauen pro Jahr organisiert.

Die finanzielle Lage ist gut, im kommenden Jahr steht die Modernisierung des Clubheims in Leonberg im Vordergrund.

Der Kampf gegen PN1 wurde fortgesetzt, es sind 543 Hunde LPN1 N/N, 100 Hunde LPN1 D/N und 4 Hunde LPN1 D/D.

Die HD-Auswertungen der 2009 geborenen Hunde sind: HD-A 59 Hunde, HD-B 19 Hunde, HD-C 9 Hunde und HD D/E 4 Hunde.

Es wurden 2011 736 Welpen aus 91 Würfen geboren.

Der Club arbeitet eifrig an der Regulierung der Zucht.

Herr Krebes ist Richteranwärter.

Es werden Erstzüchterseminare angeboten.

Es werden ZTPs und Junghundetage abgehalten.
 

Die Präsidentin des belgischen Clubs ist im Krankenhaus. Sie hat die zweite Delegierte des Clubs, Metha Stramer, beauftragt, bei der Neuwahl des Vorstandes für Anita Treichler zu stimmen, wegen Anitas Respekt für die Hunde und wegen Anitas Kenntnis der französischen Sprache.  Sie schätzt Herrn Andersen auch, aber Französisch ist auch eine Weltsprache, wenn der Vorstand nur English und Deutsch spricht, sehe sie keinen angemessenen Platz für die frankophonen Länder in der Union.

Sie hatte ein kleine Auseinandersetzung mit  Hein Sibrijns, weil im Protokoll der Sitzung 2011 der Bericht Belgiens nicht vollständig wiedergegeben war, obwohl das, was sie sagte, durch Metha und Anita ins Englische und Deutsche übersetzt worden war. Protokolliert wurde die gewünschte Ergänzung nicht. Der Präsident konnte einer Änderung des Protokolls nach bereits erfolgter Veröffentlichung nicht zustimmen. Protokolländerungen erfolgen nach berechtigtem Einspruch auf der kommenden Generalversammlung. . Sie rät jetzt, die Berichte an Hein zu übergeben, damit die Berichte gleich korrekt protokoliert werden können.

6 Hunde haben das Wasserarbeitszertifikat geholt.

Es wurde 9 Wanderungen organisiert. 2011 wurde die 13. ZTP veranstaltet, für die 3 Hunde gemeldet waren. Für einen Junghundetag am gleichen Tag waren 14 Hunde gemeldet.

Für die Clubschau 2011 waren 161 Hunde gemeldet, für die Clubschau 2012 waren es 140.

Der Club hat 209 Mitglieder.
 

Der spanische Club beglückwünschte den neugewählten Vize-Präsidenten.

Der Präsident dankte der Union für die Union Awards auf der 20-jährigen Jubiläumsschau und Anita Treichler, dass sie die Awards nach Spanien gebracht hat.

Er beglückwünscht Frankreich zum 50-jährigen Jubiläum und zur Möglichkeit deutscher CACs im kommenden Jahr.
 

Der slowakische Club ist der kleinste Club in der Union.  Es werden nur noch Hunde mit LPN1 N/N zur Zucht zugelassen.

Voriges Jahr wurden 41 Welpen geboren.  Alle sind herzlich willkommen auf Ausstellungen in der Slowakischen Republik.
 

Die wesentlichste Neuigkeit im tschechischen Club ist, dass alle Tiere verpflichtet sind, den LPN1-Test durchzuführen. Tiere, die bereits in der Zucht waren, jedoch den LPN1-Test nicht absolvierten, wurden aus der Zucht ausgeschlossen. Sie können jedoch in die Zucht zurückkommen, nachdem sie ein Testergebnis vorweisen können. Die Mitgliederversammlung vom Mai 2012 hat einstimmig LPN 1-Träger (D/N) von der Zucht ausgeschlossen. Falls es sich bei LPN1 um eine folgenschwere Krankheit handelt, und nach allen derzeitig bekannten Tatsachen scheint das so zu sein, sind Trägertiere in der Zucht unerwünscht .In 2014 wird das Beschluss wieder diskutiert.
Der Club feiert im nächsten Jahr sein 25. Jubiläum mit einer Clubschau am 20.4.2013 in Mlada Boleslav. Weitere Infos
www.leonberger.cz .

 

Die Delegierten vom neuseeländischen Club wurden vom Präsidenten herzlichst willkommen geheißen. Der Club arbeitet gut mit den Züchtern zusammen und veranstaltet verschiedene Events.

Der Genpool ist klein und seit 1.1.2012 kann man auch keine Hunde, die jünger als 10 Monate sind, aus UK, Norwegen oder Schweden importieren, das macht es schwieriger, Hunde im Ausland zu finden. Deshalb ist es ein Auftrag der Delegierten, dieses Wochenende mit Züchtern zu reden.
 

Der niederländische Club hat die nächste Clubschau am 22.09.2013. Alle sind herzlich eingeladen.

Ein unabhängiges Büro hat für den Club eine Gesundheitsumfrage abgehalten. Das Feedback war mit 59% sehr groß. Nach dieser Umfrage ist der allgemeine Gesundheitszustand der Leonberger mittelmäßig: http://www.leonberger.nl/wp-content/uploads/2012/07/Leonberger-gezondheidsonderzoek-2011.pdf
Auf Junghundetagungen und der Clubschau werden gratis Blutabnahmen für den PN1-Test angeboten.
 

Der schweizerische Club hat eine neue Präsidentin für den Zuchtausschuss.

Das Problem leerer Hündinnen ist noch immer aktuell. 2011 blieben 5 von 13 gedeckten Hündinnen leer, das sind 38%.

Insgesamt wurden 2011 nur 48 Welpen registriert. Es stellt sich die Frage, ob dies etwas mit Inzucht zu tun hat. Darum raten wir unseren Züchtern, nicht nur den berühmten Champion-Deckrüden einzusetzen, sondern eher auf genetische Varietät zu achten.

Darum sollten wir auch nicht direkt PN1 D/N aus der Zucht eliminieren, solange die Wissenschaftler es nicht empfehlen.

Seit ein paar Jahre verlangen wir bei der ZTP nicht nur eine HD Auswertung, sondern auch eine ED Auswertung. Bis jetzt wurde der ED Befund nur registriert, ohne weitere Konsequenzen.

Wir wollten nur sehen, ob es ein Problem gibt. Es waren nicht so viele Hunde betroffen, aber diejenigen die es hatten,  hatten eine sehr schlechte Bewertung.

Nach Beratung durch Prof. Flückiger, der uns den hohen Vererbungsgrad dieser sehr peinlichen Krankheit, die fast nicht geheilt werden kann, erklärte , hat die Mitgliederversammlung beschlossen, nur noch Hunde mit ED-0 oder ED-1 zur Zucht zuzulassen.

Es sind Hunde LPN1- N/N getestet, die später doch PN Symptome zeigten.

Es wird deshalb ein Fragebogen an die Besitzer von getesteten Hunden geschickt werden.

Bevor dieser Fragebogen verschickt wird, werden wir die Clubs informieren, damit sie ihre Mitglieder fragen können, ob sie an der Umfrage mitwirken.
 

09 Zuchtprobleme in der Union.

Berichte über die LPN1 Forschung und Tests der Unis Bern und Minnesota und Antworten der Uni Bern auf Fragen vom russischen Club, wurden vor der Versammlung per Email an die Delegierten geschickt. Sie sind als Anhang beigefügt:
LPN1 report Minnesota   LPN1 Bericht Bern  LPN1 Antworten Bern

Es wurde am Anfang dieser Sitzung ein Bericht des Animal Health Trust über genetische Risikofaktoren für Knochenkrebs zur Kenntnisnahme verteilt.

Es wird betont, dass jeder in den beiden Leonbergerdatenbanken (www.leonberger-database.com und www.ileodata.com) von jeder vorgesehenen Züchtung den Inzuchtkoeffizienten berechnen kann. Es ist klar, dass Züchter nach einem so niedrig wie möglichen COI streben müssen, aber in diesem Bereich ist noch viel Ausbildung angesagt, weil zu viele Züchter den bekanntesten Deckrüde nehmen, ohne auf Inzucht oder Linienzucht  (das ist nur ein anderes Wort für Inzucht) zu achten.

Eine Bruder/Schwester Verpaarung hat einen COI. von 25%, in den Datenbanken findet man noch immer viele Verpaarungen mit einem zu hohen COI wenn berechnet über 10 Generationen.
 

10. Verschiedenes.

Der russische Club hat Problempunkte in Bezug auf Polyneuropathie und LPN1 Tests per Email vor der Versammlung an die Mitgliedsclubs verschickt. Anita Treichler hat die Fragen an die Uni Bern weitergeleitet und die Uni Bern hat diese Fragen beantwortet. Diese Antworten hat Anita wiederum an die Mitgliedsclubs weitergeleitet.

Sharon Springel hat auf Veranlassung des russischen Clubs die Fragen an die Uni Minnesota weitergeleitet. Die Antwort der Uni Minnesota ist ebenfalls per Email vor der Versammlung an die Mitgliedsclubs versandt worden.

Hiermit ist jedoch das Problem Russlands nicht wirklich gelöst.

Infolge der Empfehlung der Union, dass alle Zuchthunde auf LPN1 getestet werden müssen, und das nur N/N und D/N in Kombination mit N/N zulässig ist, haben fast alle Züchter weltweit ihre Hunde testen lassen. Diese Tests sind in Russland bis jetzt nicht möglich, weil das Testprotokoll noch nicht freigegeben ist. Für Züchter aus anderen Ländern ist es zwar unpraktisch, dass die Blutproben ins Ausland geschickt werden müssen, für Züchter in Russland ist es aber unmöglich, biologisches Material sowie Blutproben und Schwabs ins Ausland zu schicken, weil die Ausfuhr verboten ist.

Die beiden Unis haben keine positive Antwort auf dieses Problem. Man hofft jedoch, dass die Studie bald publiziert werden kann, damit das Testprotokoll freigegeben wird und der Test nicht mehr nur durch ein Labor in der Schweiz und ein Labor in Minnesota gemacht werden kann.

Es ist klar, dass das Problem von Russland erst gelöst ist, wenn der Test tatsächlich in einem russischen Labor gemacht werden kann.

Es kam die Frage, ob man bei dem Namen der Tests nicht „Leonberger“ weglassen kann, weil durch diesen Namen vorgegeben wird, dass nur Leonberger Polyneuropathie haben. Man weiß ja schließlich, dass Formen dieser Krankheit bei allen Hunderassen vorkommen. Die Uni Minnesota hat geantwortet, dass man auch nicht glücklich mit der Namensgebung ist, aber, soweit man jetzt weiß, werden andere Polyneuropathien nicht durch die gleiche Genmutation verursacht, deshalb gebraucht man den Namen LPN1, damit Tierarzte Informationen über die Krankheit finden können, genauso wie man bei der Bezeichnung von der Polyneuropathie beim z.B. Greyhound und Alaska Malamute auch die Namen der Rassen verwendet.

Der Präsident merkte an. dass die Kommunikation zwischen den Unis untereinander und mit der Union nicht gut läuft. So hatte er bei der Uni Bern nachgefragt, ob man auf dem Befundzettel nicht ein Feld für die Chipnummer aufnehmen könne. Dies wurde ohne guten Grund verweigert.

Sharon Springel und Anita Treichler bringen aber jedes Jahr Berichte der Unis mit in die Versammlung.

Der Vorstand hatte in seiner Sitzung hierüber gesprochen und der Präsident schlägt vor, einen LPN1 Ausschuss zu bilden mit dem Ziel, die Forschungen und die Kommunikation zwischen den Unis und den Clubs zu koordinieren.

Während der Diskussion in der Versammlung kam heraus, dass man keinen Ausschuss für nur eine Krankheit will, aber sehr gerne einen allgemeinen Gesundheitsausschuss wolle.

Es wurde einstimmig beschlossen, einen Gesundheitsausschuss zu bilden. Aus der Versammlung werden Sharon Springel, Anita Treichler, Wilma Kroon, Metha Stramer und ein noch näher zu benennendes Mitglied der Leonberger Health Foundation vorgeschlagen.

Der Präsident sagte, dass es schwierig ist, jetzt an Ort und Stelle alle Ausschussmitglieder  zu benennen. Der Vorstand wird den Ausschuss in Kraft setzen.


Der Französische Club hatte vor der Versammlung einen Brief per Email an den Präsidenten und an die Mitgliedsclubs geschickt.

Punkte zur Diskussion sind eine Revision der Satzung, Unsicherheit über die Anzahl der Formen von PN und der Variationen im Typ.

Für den Typ schlägt der Club mittels einer Umfrage unter den Mitgliedsclubs vor, festzustellen, was ihre Meinung hinsichtlich des Standards ist und was ihre Ziele sind.

Jeder Club könnte 2 Spezialrichter vorschlagen, die durch die Union ermächtigt werden, diese Richter können dann auf Clubschauen, Regionalschauen, ZTPs usw. in alle Mitgliedsclubs eingeladen werden.

Die Union könnte eine Art Unions-ZTP machen, Hunde die eine solche Unions-ZTP bestanden haben, sind dann in allen Mitgliedsländern der Union automatisch zuchttauglich.

In der Diskussion wurde festgestellt, dass man keinen Unterschied zwischen Spezialrichtern  machen sollte, wer ist qualifiziert, und wer ist disqualifiziert. Anzumerken ist, das es den Status“Spezialzuchtrichter“ nur in wenigen Mitgliedsländern gibt.

Ein paar Clubs haben auf ihrer Seite auf der Homepage der Union schon eine Liste von mit dem Club arbeitenden Spezialrichtern. Wenn alle Clubs eine wertfreie- neutrale Liste ihrer Spezialrichter an den Webmaster schicken, können diese auf der Homepage vermerkt werden und eventuell kann eine neue Seite „Spezialrichter“ auf der Homepage erstellt werden. Welche Richter auf die Liste kommen, steht in der Verantwortung der Mitgliedsclubs.

Dieser Vorschlag wurde einstimmig angenommen.

Eine Unions-ZTP ist wegen der großen Variationen des Regelwerkes in den unterschiedlichen Dachverbänden nicht machbar.

Die Satzung wird beim kommenden Beitrag der USA besprochen.


Italien hat vor der Versammlung per Email einen Brief an die Mitgliedsclubs geschickt, in dem festgestellt wurde, dass Italien seine Mitgliedschaft in der Union suspendiert.
Grund ist eine Streitigkeit betreffend einer Einladung/Ausladung im Jahr 2010 des italienischen Richters  Guido Perosino durch den schweizerischen Club.

Über diesen Fall hat der italienische Club schon 2011 einen Brief an die FCI, die Dachverbände und die Mitgliedsländer Union geschickt.

Die Unions-Versammlung 2011 hatte diesbezüglich folgendes einstimmig beschlossen: Das ist ausschließlich Privatsache und kann nicht Thema der Generalversammlung sein. Es handelt sich um eine Streitigkeit zwischen einer Person aus Italien und dem Schweizer Club, dass die Union selbst nicht betrifft . Die Generalversammlung 2012  bestätigte nach erfolgter Abstimmung erneut „Einstimmig“ den Beschluss der GV aus dem Jahr 2011.

Der italienische Club teilte auch die Gewinner des Millennium Awards 2013 mit. Er geht an: Caroline Bliss-Isberg, Natalia Romanova, Michaela Wolf und Hein Sibrijns. Michaela Wolf teilte mit, dass sie den Award nicht akzeptiert, solange der italienische Club nicht mehr an den Versammlungen der Union teilnimmt.

Der Leonberger Club of America hatte vor der Versammlung per Email an die Mitgliedsclubs vorgeschlagen, Satzungsänderung in Bezug auf  das Wahlprozedere durch einen Ausschuss bearbeiten zu lassen. Der Club hat Glen Ferguson als Präsidenten eines solchen Ausschusses vorgeschlagen.
Der Vorstand hatte den Vorschlag besprochen. Man sei froh mit einer knappen Satzung.
Der Präsident hatte in der Folge des Beschlusses der Versammlung von 2009 ein Wahlprozedere nach deutschem Vereinsrecht gemacht. Das deutsche Vereinsrecht sei sehr kompliziert, auch für Deutsche.
Die Union hat ihre Gründung und Sitz in Leonberg, Deutschland.
Mann orientiert sich am Bürgerliches Gesetzbuch / Vereinsrecht und möchte nach deutschem Recht handeln. Anträge für die Versammlung seien nicht korrekt nach Satzung der Union
§ 13. Delegiertenversammlung (Mitgliederversammlung) 6. Themenvorschläge und Anträge der Mitglieder müssen bis spätestens acht Wochen vor der Versammlung beim Präsidenten der IULH eingehen.   Dieser leitet sie zusammen mit der Tagesordnung allen Mitgliedern zu.
 fristgerecht über den Postweg an den Präsidenten geschickt worden; Antragsteller lesen vor Antragstellung die Satzung nicht.

 Das deutsche Vereinsrecht ist anders als das Recht in anderen Ländern. Ein Ausschuss, der sich mit deutschem Vereinsrecht / BGB nicht auskennt  wird es sehr schwer haben.
Das Wahlprozedere wurde entsprechend dem Versammlungsbeschluss 2009 festgelegt.
Beth O‘Connor sagte, dass jetzt 2012 sei, es sei klar, dass das Wahlprozedere verbessert wurde aber nicht eindeutig festgelegt ist und die Versammlung könne einen neuen Beschluss fassen. Dieser zu fassende Beschluss sieht vor, die Satzung Komplet zu überarbeiten.
Glen Ferguson ist Anwalt, versteht Deutsch und hat Zugang zur deutschen Gesetzgebung.
Denis Vernon aus Frankreich sagte ebenfalls, das Wahlprozedere sei nicht korrekt, die Satzung müsse überarbeitet werden.
Der Präsident hatte für den Fall, dass man unbedingt ein Wahlprozedere in der Satzung festlegen wolle, ein Konzept vorbereitet, welches er unter die Anwesenden verteilte.
Es wurde eine 10-minütige Lesepause gehalten.
Nach der Lesepause wollte die Versammlung noch immer einen Ausschuss zur Überarbeiten der Satzung bilden.
Der Präsident trennte den Vorschlag der USA in 3 Teile:
Eine Abstimmung über die Präsidentschaft des Ausschusses.
Als Kandidaten wurden Glen Ferguson und Willi Güllix vorgeschlagen.
Es wurde Geheimabstimmung verlangt.
13 Mitgliedsclubs stimmten für Glen Ferguson, 3 Clubs stimmten für Willi Güllix, 1 Stimmzettel war Blanco.
Der Präsident schlug vor, die Anzahl der Personen im Ausschuss auf 3 festzulegen.
Das wurde einstimmig angenommen.
Als Mitglieder des Ausschusses wurden Willi Güllix und Denis Vernon vorgeschlagen.
Sie wurden einstimmig gewählt.

 Die Delegierte der Schweiz, Frau Waldmeier, wollte im Protokoll festgehalten wissen, dass der Beschluss, Herrn Andersen als Kandidaten zuzulassen, eine Ausnahme aufgrund der Situation gewesen sei und keinen Präzedenzfall darstelle.

12. Schlusswort.

Der Präsident dankte allen Anwesenden für ihre Teilnahme und für ihre positiven Beiträge. Es wurde viel diskutiert.

Er schloss die Sitzung um 18.00 Uhr.

 

Leonberg, 29. September 2012

  Willi Güllix,   Präsident I.L.U.       Hein Sibrijns, Schriftführer ILU        

  Versammlungsleiter                          Protokollführer